Diözesanmuseum Bamberg

Das Bamberger Diözesanmuseum hat eine neue Leiterin. Die Salzburgerin Carola Marie Schmidt übernimmt die Nachfolge von Holger Kempkens, der in gleicher Funktion nach Paderborn gewechselt ist. Die 37-jährige Kunsthistorikerin war zuvor unter anderem in der Albertina, im Bergbau- und Gotikmuseum Leogang und im Domquartier Salzburg tätig.

Carola Marie Schmidt besuchte eine technische Fachschule für Textil-Design, bevor sie ihr Studium der Kunstgeschichte an der Universität Wien absolvierte. Ihr Studium führte sie von Krakau bis nach Arezzo, aber auch an das Courtauld Institute of Art nach London. In Bamberg hat sie sich vorgenommen, dem wissenschaftlich bereits renommierten Diözesanmuseum gemeinsam mit dem bestehenden Team ein noch schärferes Profil in der Museumslandschaft zu geben. Einschlägige Erfahrung bringt sie aus Umbau, Neugestaltung und Ausstellungskonzeption des Museums im Pflegerschlössl in Wagrain mit. Das auch durch die Europäische Union und das österreichische Bundesdenkmalamt geförderte Haus war Teil der Salzburger Landesausstellung 2018.

 

Für die Erzdiözese Salzburg gestaltete sie den Audioguide und das Besucherleitsystem des Doms zu Salzburg mit, beides Tätigkeiten, die ihren Blick für Besuchergruppen geschärft haben. „Ich freue mich darauf, gemeinsam mit der jetzigen Kuratorin des Museums, Ludmilla Kapilová-Klüsener, ein Haus zu realisieren, das Jung und Alt mit und ohne Beeinträchtigung, Laien wie Wissenschaftlern gleichermaßen Kunstgenuss bietet“, so die neue Museumsleiterin.

 

„Mit Carola Schmidt übernimmt eine dynamische und progressive junge Frau die Neukonzeption unseres Hauses“, sagte Birgit Kastner, Leiterin der Hauptabteilung Kunst und Kultur im Ordinariat. „Sie ist durch ihre materialorientierte Ausbildung und Erfahrung ausgezeichnet für die Weiterentwicklung unseres Schwerpunkts aufgestellt – also der mittelalterlichen Ausnahmetextilien wie Kaisergewänder und Papstgewand.“ Dass sie aus dem Domquartier in Salzburg komme und damit aus erster Hand den Aufbau einer Marketingkooperation erlebt habe, wie sie auch von den Museen um den Bamberger Dom angestrebt werde, sei ein ausschlaggebendes Kriterium gewesen.

 

 

 

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