Büchersprechstunde in der Staatsbibliothek "Alte Bücher und Grafiken: Schätze erkennen und bewahren" Anmeldung ab 28. September

Die geerbte Familienbibel – ein Sammlerstück? Der unsignierte Stich eines fränkischen Dorfes – vielleicht das Werk eines bekannten Künstlers? Das Poesiealbum der Großmutter – eine einzigartige Sammlung von Freundschaftsbekundungen oder doch eher Fundgrube vielfach bemühter Lebensweisheiten? Und ist es erschwinglich und lohnend, beschädigte Stücke restaurieren zu lassen? Antworten auf diese und viele weitere Fragen gibt die Staatsbibliothek Bamberg bei ihrer nächsten Büchersprechstunde am Samstag, 24.10., ab 13 Uhr.

Zum zwölften Mal lädt die Staatsbibliothek zu dem kostenfreien Beratungsangebot ein – und erweitert es diesmal: Neben alten Büchern können Interessierte auch Grafikblätter und Poesiealben mitbringen. Der Expertenrunde gehören Buchantiquare, Bibliothekare und Kunsthistoriker an. Bei Büchern geht es unter anderem um Inhalt, Seltenheit und Wert. Die Kunsthistoriker geben Auskunft zu Motiv, Technik, Künstler sowie Entstehungszeit und -ort von Handzeichnungen, Kupferstichen und Holzschnitten. Auch eine Einschätzung des Verkaufswerts ist möglich. Besonders willkommen sind Grafikblätter mit Motiven aus Bamberg und Oberfranken. Denn die Staatsbibliothek Bamberg erschließt derzeit ihre Sammlungen historischer Orts- und Regionalansichten und verfügt damit über eine Vielzahl entsprechender Vergleichsstücke.

Eine Restauratorin berät darüber hinaus zur Pflege, Aufbewahrung und Restaurierung alter, seltener oder beschädigter Bücher und Grafiken.

Wer einen besonderen Fund aus Familienbesitz, ein altes Buch oder eine interessante Grafik besitzt und mehr darüber erfahren möchte, kann sich ab dem 28.9. unter Tel. 0951 955 03-121 zur Büchersprechstunde anmelden.

Die Anzahl der vorgelegten Stücke ist auf drei pro Person begrenzt. Aus rechtlichen Gründen können grundsätzlich nur unverbindliche Angaben zum Wert von Büchern und Grafiken gemacht werden, schriftliche Gutachten sind nicht möglich.