Dom und Diözesanmuseum barrierefrei zugänglich
Ab 9. Juli steht Besucherinnen und Besuchern ein ebenerdiger Zugang zum Dom zur Verfügung. Die barrierefreie Zuwegung erfolgt über die Domstraße.
Von dort führt der Weg entlang der Westapsis des Doms über den neu nivellierten Pflasterbelag in den Domhof bis zum Kunigundenportal. Dieses verfügt über eine automatische Tür, die sich mittels Bewegungsmelder öffnet. Eine Rampe ermöglicht anschließend den stufenlosen Zugang in den Dom.
Auch das Diözesanmuseum ist barrierefrei erreichbar. Über den Kreuzgang gelangen Besucherinnen und Besucher mithilfe einer Rufstele und eines Bodenlifts in das Museum. Sowohl im Museum als auch im Hofbereich hinter dem Dom stehen zudem behindertengerechte Toiletten zur Verfügung. Die vollständige Fertigstellung des Gesamtprojekts einschließlich der endgültigen Beschilderung ist für Ende September 2026 vorgesehen.
„Barrierefreiheit bedeutet Teilhabe. Unser Ziel ist es, allen Menschen unabhängig von körperlichen Einschränkungen den Zugang zu den Gottesdiensten und den kulturellen Schätzen des Doms und des Diözesanmuseums zu ermöglichen“, betonte Birgit Kastner, Hauptabteilungsleiterin für Kunst und Kultur.
Die Umsetzung der Maßnahmen war aufgrund der besonderen Anforderungen an ein hochrangiges Denkmal sowie der zahlreichen beteiligten Stellen technisch und organisatorisch äußerst anspruchsvoll. Die Arbeiten haben sich deshalb über einen längeren Zeitraum erstreckt und mussten mehrfach an geänderte Rahmenbedingungen angepasst werden. Das Erzbistum Bamberg, das Metropolitankapitel am Dom sowie das Staatliche Bauamt Bamberg und das Bayerische Landesamt für Denkmalpflege haben das Projekt in enger Zusammenarbeit vorangetrieben. Die Verantwortlichen danken allen Beteiligten für ihr großes Engagement und den Besucherinnen und Besuchern für ihre Geduld und ihr Verständnis während der Bauzeit.
Mit der nun erreichten Freigabe wird ein wichtiger Schritt hin zu einem inklusiven Domberg vollzogen. Menschen mit Mobilitätseinschränkungen erhalten künftig einen deutlich erleichterten Zugang zu zwei der bedeutendsten historischen und spirituellen Orte Bambergs. Die noch ausstehenden Arbeiten bis September betreffen ausschließlich die abschließende Fertigstellung des Gesamtprojekts und die ergänzende Ausschilderung. Der barrierefreie Zugang zu Dom und Museum ist bereits ab dem Heinrichsfest uneingeschränkt nutzbar.