Museumstag am 19. Mai

Am Sonntag, 19. Mai findet der Internationale Museumstag statt. Die Museen und Sammlungen um den Bamberger Dom laden auch in diesem Jahr zu einem großen, gemeinsamen und kostenfreien Programm ein!

Eintritt frei! Großes Führungs- und Kinderprogramm

Alle Programmpunkte und Termine finden Sie in unserem Flyer hier im Downloadbereich.

Am 19. Mai laden die Museen und Sammlungen um den Bamberger Dom zu einem großen, gemeinsamen Programm ein: Kurzführungen, Ausstellungseröffnung, geführte Rundgänge durch alle Domberg-Museen, Zithermusik und Videoclips von Studierenden der Uni Bamberg, Aktionen und Mitmachspaß für Kinder - der Eintritt ist frei, alle Führungen und Aktionen sind an diesem Tag kostenlos!  

Bamberg feiert in diesem Jahr „100 Jahre Bamberger Verfassung“ – mehrere Kurzführungen am Museumstag thematisieren die Vorgeschichte, im Diözesanmuseum zum Beispiel „Erzbischof Jacobus von Hauck – Oberhirte zwischen Kaiserreich und Weimarer Republik“, im Historischen Museum „Gesellschaft und Werte im Wandel. Der weite Weg zur Bamberger Verfassung“.   

Wer nicht am traditionellen Führungsprogramm teilnehmen möchte, kann mit der kostenlosen Domberg Bamberg App auf Erkundungstour gehen und sich neben 40 "Highlights" auch die Geschichte und Architektur der Häuser in prägnanten Kurztexten erklären lassen. 

Oder wie wäre es mit "Domberg Goes YouTube"? Kann man in einem nur 90 Sekunden langen Videoclip Interesse und Begeisterung für die in den Dombergmuseen ausgestellten Kunstwerke wecken? Dieser Herausforderung stellten sich Studierende des Faches Kunstgeschichte der Universität Bamberg im Seminar „Domberg goes You Tube“. Herausgekommen sind „informative Appetizer“, die berühmte Werke des Mittelalters und der Frühen Neuzeit aus neuer und teilweise ungewöhnlicher Perspektive zeigen. Die Ergebnisse, die im Historischen Museum präsentiert werden,  sind also keine „klassischen Museumsfilme“ mit trockenen und langatmigen wissenschaftlichen Erörterungen, sondern spiegeln die Begeisterung, mit denen die Studierenden ans Werk gingen. Das Kooperationsprojekt zwischen der Universität und den Museen um den Bamberger Dom zeigt anschaulich, wie kreativ der Zugang zu einem so vermeintlich verstaubten Bildungsort wie dem Museum hergestellt werden kann. 

Kontrastprogramm gefällig? Ebenfalls im Historischen Museum ertönt nachmittags live Zithermusik – in der Ausstellung zu Herzog Max, dem Vater der berühmten Sisi, Kaiserin von Österreich. 

Kinder können in der Museumswerkstatt Schmuck basteln, mit Rätselbögen auf Entdeckertour durchs Museum gehen oder an den Mitmachstationen in der Herzog Max-Ausstellung unterschiedliche Zithern zum Klingen bringen.

Die Staatsbibliothek in der Neuen Residenz präsentiert in ihrer Sonderausstellung "In strahlendem Glanz" den Bamberger Psalter - einen einzigartigen Codex, reich geschmückt mit farbenprächtiger Buchmalerei und versehen mit einem der weltweit nur 18 erhaltenen Hornplatten-Einbände. Der Bamberger Psalter zählt zu den bedeutendsten Werken der süddeutschen Buchkunst des Hochmittelalters.

Junge Besucher dürfen „dem Schreibermönch über die Schulter schauen“, erfahren was Pergament ist und wie die mittelalterlichen Buchmaler zu ihren Farben kamen. Anfassen und Ausprobieren ist hierbei ausdrücklich erlaubt!

In der Barockgalerie in der Neuen Residenz geben Studentinnen der Universität Bamberg als „Ciceroni“ Auskunft zu den Gemälden. Die Barockabteilung der Staatsgalerie zeigt monumentale Galeriebilder von Johann Michael Bretschneider, Werke des Rubens-Lehrers Otto van Veen und des Rembrandt-Zeitgenossen Jan Lievens sowie niederländische Landschaftsgemälde und Stillleben. Ein eigener Raum ist der Sammlung der Bamberger Fürstbischöfe gewidmet: 40 Gemälde veranschaulichen hier in mehrreihiger Hängung die Sammel- und Präsentationsgewohnheiten des Barock.   

Ein weiterer Höhepunkt ist sicher ein Besuch der Ausstellung  „Engelwelten“ im Diözesanmuseum. Engel sind Lichtgestalten und geflügelte Wesen, biblische Boten und Begleiter. Sie treten aber nicht nur im jüdisch-christlichen Umfeld, sondern auch in frühen Kulturen des Vorderen Orients und damit in anderen Kontexten auf. Über 130 Ausstellungsstücke zeigen in der aktuellen Sonderausstellung die Vielfalt und Unterschiedlichkeit von Engeln, zeitlich gesehen reicht die Sonderschau vom Alten Ägypten bis Heute.

Für Kinder ist eine Engel-Werkstatt eingerichtet, in der sie sich einen eigenen Engel basteln können. Um 15 Uhr können sie bei einer Führung für Kinder Schutzengel, kleine Putten und mutige Drachentöter in der Sonderausstellung bestaunen.   

Auf dem Domberg ist am Museumstag Unterhaltung für die ganze Familie geboten!