Märchenhafte Verwandlungen. Das Apfelweibla im Werk von E.T.A. Hoffmann

Ab dem 25. Juni 2022 – Hoffmanns 200. Todestag – können sich Besucherinnen und Besucher des Historischen Museums Bamberg besonders freuen: Das originale Apfelweibla ist wieder da!

Am 25. Juni 2022 jährt sich der Todestag E.T.A. Hoffmanns zum 200. Mal. Für die Kultur-Stadt Bamberg ein wichtiges Datum, verbrachte der multiversierte Künstler doch 5 Jahre seines Lebens hier vor Ort. Diese Jahre prägten sein Schaffen weit über diese Zeit hinaus. Grund genug im Jahr 2022 in vielfältiger Weise dem Komponisten, Autor, Illustrator und Juristen zu gedenken, seine Kunst zu erleben und sich in Bezug zu seinem Werk zu setzen. Unter dem Titel „Unheimlich Fantastisch“ finden in diesem Jubiläumsjahr zahlreiche Veranstaltungen in den verschiedensten Kunstsparten statt, genauso facettenreich und spartenübergreifend wie der Jubilar einst arbeitete.

So präsentiert das Historischen Museum Bamberg ab dem 25. Juni wieder den originalen Türknauf des „Apfelweiblas“. Dieser außergewöhnliche Türknauf, der sich ursprünglich am Eingangstor des Hauses Eisgrube 14 in der Bamberger Altstadt befand, hat E.T.A. Hoffmann in seinen Bamberger Jahren (1808 – 1813) sehr beeindruckt. So sehr, dass der Türknauf in das Märchen „Der goldne Topf“ eingeflossen ist: In der Phantasie des Studenten Anselmus verschmilzt die Fratze des Türknaufs mit dem Gesicht einer hexenhaften Marktfrau, der er einen Apfelkorb umgestoßen hatte.

Weitere Kunstwerke von Hoffmann selbst und von anderen Künstlern, die von der Person und dem Werk Hoffmanns begeistert waren, runden die Kabinettausstellung ab. Bilder, Texte und Audio ermöglichen den Besucherinnen und Besuchern in die unheimlich fantastische Welt von E.T.A. Hoffmann einzutauchen und märchenhafte Verwandlungen zu entdecken.