Erlesen - 200 Jahre Bibliothek des Metropolitankapitels

Erlesene Bücher vom Mittelalter bis zur Gegenwart, auf Pergament und Papier, prunkvoll gestaltet, eingebunden in Holz, Leder und Samt, bewahrt in der Bibliothek des Metropolitankapitels Bamberg. Die ausgewählten Stücke bieten einen Einblick in die Sammlungsgeschichte und verdeutlichen die Rolle der Stifter.

200 Jahre nach der Gründung der Bibliothek werfen wir einen Blick auf erlesene Stücke aus der beeindruckenden Sammlung von 200.000 Bänden, darunter bedeutende Handschriften, Inkunabeln, liturgische Bücher, Gebet- und Gesangbücher. „Erlesen“ zeigt die Bibliothek als Bewahrerin von kirchlichem Kulturgut. Prachtvolle Bücher vermitteln gemeinsam mit Zeugnissen des Volksglaubens einen Einblick in die Sammlungsgeschichte einer geistlichen Bibliothek nach der Säkularisation. Die Werke aus Klöstern, Sakristeien oder von privat erzählen die bewegte Geschichte der Entstehung einer neuen Sammlung nach dem Verlust der seit dem Mittelalter bestehenden Dombibliothek. Hinweise wie Exlibris, Stempel und Besitzeinträge dokumentieren die Provenienz der Bücher. Neu beleuchtet wird die Bedeutung des bibliophilen Paters Pius Brunnquell, dessen Vermächtnis den Grundstock für die Sammlung legte. Nachkommende Generationen von Geistlichen und Bücherfreunden bereicherten und bereichern den Bestand bis auf den heutigen Tag. 

 

Öffentliche Führungen: Donnerstags um 17 Uhr im Rahmen der ARTKlusiv

Vortragsreihe: Dienstags um 17 Uhr

12.07.2022: Maria Kunzelmann, Die Bibliothek des Metropolitankapitels
19.07.2022: Carola Marie Schmidt, Das Thomas-Morus-Gebetbuch
26.07.2022: Dr. Birgit Kastner, Spuren des Widerstands und der Zensur
02.08.2022: Dr. Ludmila Kvapilová-Klüsener, Die Bamberger Göttliche Hilfe