Bamberger Reiter macht Winterschlaf

Der Bamberger Reiter wird für längere Zeit nicht zu sehen sein. Damit er bei Gerüstbauarbeiten und anschließenden Renovierungs- und Reinigungsarbeiten im Mittelschiff der Bamberger Kathedrale nicht beschädigt wird, wird er mit einem Schutzgehäuse versehen.

Bamberger Reiter (Foto: Pressestelle Erzbistum Bamberg/Dominik Schreiner)

Um die Gerüste sicher aufzubauen wird der Dom außerdem von Montag, 13. Januar, bis voraussichtlich Samstagabend, 18. Januar, geschlossen bleiben. Die Werktagsgottesdienste in dieser Zeit finden in der Nagelkapelle statt. 

 

Mindestens ein Vierteljahr lang muss der Bamberger Reiter so in einen verlängerten Winterschlaf gehen. „Das Domkapitel bittet die Besucher des Kaiserdoms um Verständnis für diese Maßnahme“, sagt Domkapitular Norbert Jung und verdeutlicht, dass nur durch eine solche Schutzmaßnahme die Unversehrtheit des Reiters garantiert werden kann. Um Besuchern zumindest einen optischen Eindruck des weltbekannten Reiterstandbilds zu vermitteln wird am Gerüst eine Abbildung der Statue in Originalgröße angebracht. 

 

Grund für den Gerüstbau sind die fortlaufenden Renovierungs- und Reinigungsarbeiten im Bamberger Dom. Im nächsten Abschnitt werden zwei Joche des Mittelschiffs der Kathedrale eingerüstet, um in diesem Bereich Arbeiten am Gewölbe zu ermöglichen. Das führt auch dazu, dass die Bankreihen im Mittelschiff vorerst um die Hälfte reduziert werden müssen. Die Gerüstbauarbeiten werden voraussichtlich am Samstag, 18. Januar, abgeschlossen sein, sodass der Vorabendgottesdienst um 17 Uhr wieder im Dom gefeiert werden kann. Aktuelle Informationen gibt es auf der Facebook-Seite des Bamberger Doms: facebook.com/bambergerdom